Projektionen Podcasts
Kinogespräche: TETRIS. Vom Paranoiathriller zum paranoiden Film?

19.04.2023

Die 1970er Jahre in Hollywood sind geprägt vom Paranoiathriller, der das Individuum als Spielball einer alptraumhaften Verschwörung zeichnete. Mit den späten 1990er Jahren veränderten sich die Spielregeln. Analog zum Internet und dem neuen Terrorismus entstand das paranoide Kino, das die Gesellschaft selbst als ein Netzwerk verschwörerischer Strukturen schildert und dabei selbst paranoid erscheint. TETRIS nun erzählt vom Ende des Kalten Krieges nach 1988 mitden Mitteln des gegenwärtigen paranoiden Kinos. Julia und Marcus tauchen in dieser Folge tief in die irritierenden Strukturen einer Welt unsicherer Relationen.

00:00:00
01:03:29

Moderator:innen

Benjamin Johann

Benjamin Johann (*1988) machte seinen Master in Theater- & Medienwissenschaft und Ethik der Textkulturen. Wenn er sich nicht in Filmen, Büchern oder Musik verliert, dann beim Laufen. Mittlerweile arbeitet er als freier Autor.

Bianca Jasmina Rauch

Bianca machte ihren Master der Theater-, Film- und Medientheorie an der Universität Wien und La Sapienza – Università di Roma. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin.

Julia Weigl

Julia Weigl entdeckt hauptberuflich Filme als Programmerin fürs Filmfest München. Wenn sie keine Filme auf kleinen oder großen Screens schaut, sitzt sie gerne im Theater.

Marcus Stiglegger

Prof. Dr. Marcus Stiglegger ist passionierter Cinephiler, ist Film- und Kulturwissenschaftler an internationalen Hochschulen.

Sebastian Seidler

Sebastian Seidler hat nach seinem Philosophiestudium einen Zwischenstopp beim WDR eingelegt. Vom Volontariat ging es dann zur Filmförderung und bis nach Hamburg zur CINEMA.

Originale Episodenbeschreibung