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Slow Cinema feat. Christian Kaiser

18.09.2022

Warum nur so langsam? Und wieso ist die Einstellung so lange? Wo bleibt der Schnitt? Die Bezeichnung Slow Cinema ist zu einem geflügelten Ausdruck geworden: Die Namen Béla Tarr, Apichatpong Weerasethakul oder Carlos Reygadas stehen für ein Kino der Langsamkeit oder der langen Dauer. Ernsthaft und reduziert, ja minimalistisch kommen diese Filme daher. Aber ist es so einfach, all diese so unterschiedlichen Filmemacher_Innen unter ein Label zu bringen? Darüber diskutieren Marcus und Sebastian mit Christian Kaiser, der sich in seiner Forschung intensiv mit der langen Einstellung auseinandergesetzt hat. 

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Moderator:innen

Bianca Jasmina Rauch

Bianca machte ihren Master der Theater-, Film- und Medientheorie an der Universität Wien und La Sapienza – Università di Roma. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin.

Julia Weigl

Julia Weigl entdeckt hauptberuflich Filme als Programmerin fürs Filmfest München. Wenn sie keine Filme auf kleinen oder großen Screens schaut, sitzt sie gerne im Theater.

Marcus Stiglegger

Prof. Dr. Marcus Stiglegger ist passionierter Cinephiler, ist Film- und Kulturwissenschaftler an internationalen Hochschulen.

Sebastian Seidler

Sebastian Seidler hat nach seinem Philosophiestudium einen Zwischenstopp beim WDR eingelegt. Vom Volontariat ging es dann zur Filmförderung und bis nach Hamburg zur CINEMA.

Originale Episodenbeschreibung