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Transitionen: Mehr Diversität in der Verleihlandschaft: KINEMA 21 & „Medusa"

23.11.2022

Die  Filmlandschaft befindet sich im Wandel. Die Kinolandschaft befindet  sich im Wandel. Das sind Sätze, die momentan auf unzähligen Panels,  Symposien, Konferenzen zu hören sind. Doch was können wir tun? Einfach  aufgeben, nichts? Uns zurückziehen und uns gemütlich auf den Sofas von  Streaminginhalten berieseln lassen? Oder einfach aktiv werden, wie die drei Österreicher:innen Martina Genetti, Julian Stockinger und Otto  Römisch: Sie gründeten ihren eigenen Verleih, KINEMA 21, auf  Vereinsbasis, mit Sitz in Wien. Ihr Antrieb ist ihre eigene  Filmleidenschaft, ihr vorrangiges Ziel, "die Programmkino-Landschaft  vielfältiger zu gestalten und marginalisierte Perspektiven  zeitgenössischer Filmkunst zu fördern und sichtbar zu machen", wie sie  es selbst auf ihrer Webseite formulieren. Dabei wollen sie vor allem  Debüts, Werke von Regisseurinnen*, sowie Filme mit starken Genrebezügen  in den Fokus rücken. Nun bringen sie zum 1. Dezember ihren ersten Film  ins Kino: "Medusa" von Anita Rocha da Silveira. Junges, wildes  brasilianisches Kino, das sich ungern in Schubladen stecken lässt, in  sich Horror, politisches Kino und Pop-Musical vereint. Wir sprachen mit  Martina Genetti und Julian Stockinger über ihre Pläne für das  österreichische Kino und über „Medusa", über den wir alle ins Schwärmen  gerieten.

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Moderator:innen

Bianca Jasmina Rauch

Bianca machte ihren Master der Theater-, Film- und Medientheorie an der Universität Wien und La Sapienza – Università di Roma. Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin.

Julia Weigl

Julia Weigl entdeckt hauptberuflich Filme als Programmerin fürs Filmfest München. Wenn sie keine Filme auf kleinen oder großen Screens schaut, sitzt sie gerne im Theater.

Marcus Stiglegger

Prof. Dr. Marcus Stiglegger ist passionierter Cinephiler, ist Film- und Kulturwissenschaftler an internationalen Hochschulen.

Sebastian Seidler

Sebastian Seidler hat nach seinem Philosophiestudium einen Zwischenstopp beim WDR eingelegt. Vom Volontariat ging es dann zur Filmförderung und bis nach Hamburg zur CINEMA.

Originale Episodenbeschreibung